Warum ein AI-Inventar die Grundlage
jeder Governance ist

Ohne AI-Inventar gibt es keine belastbare Freigabe, keine saubere Ownership, keine nachvollziehbare Risikologik und keine stabile Nachweisführung.

Was ein AI-Inventar enthält

Ein AI-Inventar ist eine strukturierte Übersicht aller KI-Systeme und -Anwendungen, die in einer Organisation im Einsatz sind. Es dokumentiert für jedes System:

  • Name und Art des KI-Systems (Copilot, Custom AI, Third-Party)
  • Einsatzzweck und betroffene Geschäftsprozesse
  • Verarbeitete Daten und Datensensitivität
  • Verantwortlicher Owner (fachlich und technisch)
  • Risikoklassifikation nach Einsatzkontext
  • Governance-Status und Freigabereife

Das AI-Inventar ist damit das System of Record, auf dem alle weiteren Governance-Entscheidungen aufbauen – von der Risikoeinschätzung über Controls bis zur Nachweisführung gegenüber Revision und Aufsicht.

Welche Fragen dadurch beantwortet werden

Ein sauber geführtes AI-Inventar beantwortet die Kernfragen, die CISO, Datenschutz, Compliance und Revision bei jeder Freigabeentscheidung stellen:

  • Welche KI-Systeme sind in der Organisation aktiv?
  • Wer ist für welches System verantwortlich?
  • Welche Daten werden verarbeitet und wie sensibel sind sie?
  • In welche Risikoklasse fällt der jeweilige Einsatzkontext?
  • Welche Governance-Maßnahmen sind bereits umgesetzt, welche fehlen?
  • Welche Systeme sind freigabefähig, welche noch nicht?

Warum ein Top-10-Inventar oft der richtige Start ist

Viele Organisationen versuchen, alle KI-Nutzungen gleichzeitig zu erfassen – und scheitern an Umfang und Komplexität. Ein pragmatischer Einstieg ist die Erfassung der 10 wichtigsten und riskantesten Anwendungen: die Use Cases, die am ehesten freigegeben werden sollen oder die größten Risiken bergen.

Der Quick Scan liefert dieses Top-10-Inventar in 3–5 Tagen. Paket A baut darauf ein vollständiges, priorisiertes AI-Inventar mit Ownern, Risikoklassifikation und Governance-Zuordnung auf.

Relevanz für Security, DSB und Revision

Für den CISO: Das AI-Inventar zeigt, welche Systeme auf welche Daten zugreifen und wo Controls fehlen. Es bildet die Grundlage für risikobasierte Priorisierung und Freigabeentscheidungen.

Für den Datenschutzbeauftragten: Jeder KI-Einsatz mit personenbezogenen Daten erfordert eine Einordnung. Das Inventar liefert die nötige Transparenz über Verarbeitungszwecke, Datenflüsse und Verantwortlichkeiten.

Für die Revision: Ohne Inventar gibt es keine Nachvollziehbarkeit. Die Revision benötigt ein dokumentiertes, aktuelles Verzeichnis der AI-Systeme als Grundlage für Prüfungen und Nachweise.

Für den CIO: Das Inventar ermöglicht eine faktenbasierte Steuerung der AI-Landschaft – welche Use Cases priorisiert werden, wo investiert wird und wie die Organisation kontrolliert skaliert.

AI-Inventar als Grundlage aufbauen

Im Readiness Check priorisieren wir die wichtigsten AI-Systeme und schaffen die Basis für Ihr Inventar.

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